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Infos zu Bestattungen, Veranstaltungen und Versammlungen - lt. Allgemeinverfügung v. 16.03.2020 Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

19.03.2020 Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen bis vorerst 19.04.2020! Betroffen auch Bestattungen - sind nur mit Ausnahmegenehmigung - unter strenger Einhaltung der Vorgaben möglich - bitte lesen Sie genauere Infos folgend

Bekanntmachung Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen v.  Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Information zu Bestattungen als Veranstaltungen im Sinne der Allgemeinverfügung v. 16.03.2020 - Info Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege


Mit Allgemeinverfügung vom 16. März 2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit
und Pflege insbesondere Veranstaltungen und Versammlungen landesweit untersagt. Hiervon
ausgenommen sind private Feiern in hierfür geeigneten privat genutzten Wohnräumen, deren
sämtliche Teilnehmer einen persönlichen Bezug (Familie, Beruf) zueinander haben. Ausnahme-
genehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden,
soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Mit Schreiben vom 19. März 2020 hat das Ministerium ergänzend in Abstimmung mit dem Lan-
desamt für Gesundheit nunmehr Kriterien bekannt gegeben, auf deren Basis über Ausnahmege-
nehmigungen für Bestattungen entschieden werden kann. Bei Bestattungen handelt es sich um
Veranstaltungen, die im Grundsatz bis zum 19. April 2020 untersagt sind. Dies umfasst insbeson-
dere Trauergottesdienste, Aussegnungen, Verabschiedungen und Beisetzungen. Die Untersa-
gung gilt unabhängig von der Anzahl der Trauergäste sowie davon, ob sich die Trauergesellschaft
nur aus der Familie oder auch aus dem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis zusammen-
setzt.

Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung kommt aus infektionsschutzrechtlicher Sicht insbe-
sondere unter den nachfolgend dargestellten Voraussetzungen in Betracht:

Teilnehmerkreis
• Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
• Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers maximal
15 Personen.

Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu
unterbleiben.
• Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist
nicht zulässig.

Weitere Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen
• Die teilnehmenden Personen haben einen Abstand von 1,5 m zueinander anzustreben.
• Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind nur zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 m
gewährleistet werden kann.
• Türen (insb. zu Friedhof, Leichenhaus, Trauerhalle) müssen für die Zeit der Bestattung geöffnet
bleiben.
• Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
• Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind
nicht zulässig.
• Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
• Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

Im Übrigen wird empfohlen, Bestattungen - soweit möglich - zu verschieben. Für die Bestattung
von Urnen sind insoweit keine Besonderheiten zu beachten. Bei Erdbestattungen ist bei entspre-
chenden Kühlmöglichkeiten eine Genehmigung der Gemeinde nach § 19 Abs. 2 Satz 1 der Be-
stattungsverordnung einzuholen, wenn die Bestattung nicht innerhalb von 96 Stunden nach Fest-
stellung des Todes durchgeführt wird.
Quelle - Schreiben Bayerischer Gemeindetag

Kategorien: Dringende Hinweise, Rathaus